“Ich habe nichts mit der Schwulenszene zu tun. Ich gehe nur zur ‘Backstage Diaries’ und in ‘die mumu’.”
Wenn ich dann von alten Bekannten, die mittlerweile auch zu den “Backstage-Gängern” gehören, Geschichten höre, die mir zeigen, dass dort jeder über höchstens drei Ecken mit jedem geschlafen hat, dann kann ich nur sagen:
Nur weil bei der “Backstage Diaries” Indie und Electro anstatt von Pop und House gespielt wird, und nur weil man zum Ficken vielleicht noch nach Hause geht statt direkt im Club anzufangen, darf man sich im Vergleich zu den Szeneschwuletten der Funkyboys-Partys oder der “Sexy” nicht für etwas niveauvolleres halten.
Szeneschlampe ist Szeneschlampe. Schwuchtel ist Schwuchtel. Egal ob tuckig im Glitzershirt oder alternativ in Röhrenjeans.
Natürlich gibt es auch Leute, die auch bei der Backstage Diaries einfach nur tanzen und feiern wollen. Aber der Prozentsatz dieser ist wohl genauso hoch wie bei der den Glitzerpartys auch.